Nutzer 2017-11-02T15:41:50+00:00

Vorhaben

ichó soll dort Kommunikation aufbauen, wo sie abnimmt und Menschen zusammenführen, die sich voneinander entfernen.
Kommunikation ist einer der wichtigsten Bestandteile gesellschaftlichen Zusammenlebens. Durch Kommunikation werden wir Teil der Gesellschaft.

ichó kann einen wichtigen Beitrag zur Integration kognitiv erkrankter Menschen in die Gesellschaft leisten und neue Ergebnisse in Wissenschaft und Forschung liefern, auch für Probleme, die heute erst ansatzweise bekannt sind.

Einrichtungen und Pflegefachkräfte

Im täglichen Umgang mit den Bewohnern, in der Pflege oder bei der täglichen Morgenhygiene; ichó kann bei vielen Aufgaben als ritualisierende Pflegeunterstützung eingesetzt werden.

Therapeuten und Betreuer

Für den Einsatz in der Tagespflege, oder als motivierendes Therapiegerät für ein neues Angebot im Gemeinschaftsraum, mit ichó entsteht ein vielseitiges Aktivierungsprogramm.

Angehörige und Betroffene

Ob bei der Betreuung Zuhause oder bei einem Besuch in der Pflegeeinrichtung, ichó kann Kommunikation dort aufbauen, wo sie abnimmt.

Anwendungen

Wie sehen die Anwendungen aus, mit denen wir aktuell in den Einrichtungen mit ichó arbeiten?
Spiele wie das Instrumenten- oder Tiermemory funktionieren sehr gut bei den Gästen der Tagespflege, genauso wie bei Bewohnern. Über ichó wird ein Instrument abgespielt und die Gruppe muss erraten, um welches Instrument es sich handelt und die Bewegung nachahmen, wie mit Instrument musiziert wird.
Beim Tiermemory müssen die Teilnehmer erraten, ob es sich um ein Tier vom Bauernhof (Schwein, Hahn, Kuh, Pferd …) oder um ein Tier aus der Wildnis handelt (Wal, Löwe, Bär, Elch …).

Besonders interessant ist ebenfalls das Arbeiten mit Märchen. Wenn das Märchen des Froschkönigs erzählt wird, ist ichó die goldene Kugel des Froschkönigs. Wird die Kugel von unten nach oben aus dem „Brunnen“ herausgeholt, so fängt ichó an golden zu leuchten. Die einzelnen Stationen des Märchens sind auf ichó abgebildet und werden mit Hilfe der Kugel erzählt.

Vor allem das Musizieren mit ichó macht in der Gruppe besonders Spaß. Hat jeder Teilnehmer eine ichó-Kugel, kann auf jeder Kugel ein unterschiedliches Instrument abgebildet sein. Unterschiedliches Klopfen sorgt für unterschiedlichen Klang als Schlagzeug usw.
Da alle ichó Kugeln automatisch miteinander kommunizieren können, lassen sich alle erzeugten Instrumenten-Töne in eine gemeinsame Harmonie führen (computergestützt). So gelingt es der Gruppe gemeinsam wie ein Orchester zu musizieren.

Dies sind nur einige exemplarische Anwendungen von ichó. Wir arbeiten kontinuierlich daran, ichó weiterzuentwickeln und zu verbessern. Unsere besten Ideengeber sind die Pflegefachkräfte und Therapeuten selbst! Gemeinsam schaffen wir vollkommen neue Konzepte für die Interaktion und Aktivierung.

Entwicklungsprozess


Partizipation

Im Zentrum unserer Arbeit steht vor allem die gemeinsame Entwicklung von ichó mit den Therapeuten, Pflegefachkräften und Betreuern.
Nur durch das aktive Einbeziehen der Fachleute, die den täglichen Umgang mit kognitiv erkrankten Menschen haben, lässt sich ichó für die reale Anwendung entwickeln. ichó darf kein technischen Gimmick ohne wirklichen Nutzen sein.

Partner in der Entwicklung

Impressionen von ichó in der Anwendung