Alle Funktionen mit agora

Die ichó.agora ist die zentrale Software von ichó. Über die agora erhalten Sie alle Anwendungen, die gemeinsam mit Therapeuten, Pflegefachkräften und Ärzten von uns entwickelt werden.

Funktionen wie das Erstellen und Anlegen von Nutzerprofilen werden über diese Software ebenfalls möglich. Hierdurch lässt sich ichó schnell und einfach konfigurieren, auch für die Nutzung durch mehrere Anwender. So können Sie den ichó Ball beispielsweise für mehrere Gäste oder Bewohner in Ihrer Einrichtung gleichzeitig nutzen.

Darüber hinaus liefert die agora viele weitere Funktionen, wie Lern- und Schulungsmaterial zur Anwendung und den Einsatzmöglichkeiten.

Ebenfalls wird es möglich, die durchgeführten Anwendungen als Daten für die Pflegedokumentation zu exportieren. Sparen Sie Zeit für die soziale Betreuung und steigern gleichzeitig die Qualität der Dokumentation.

Die agora wächst! Wir entwickeln ichó stets weiter und verbessern unser Angebot. Bleiben Sie auf dem Laufenden und nutzen Sie unsere Anwendungen, die wir speziell für besondere Anlässe wie Weihnachten, Ostern oder die Fußball-WM erstellen.

Funktionen im Überblick

  • zentrale Software von ichó
  • alle Anwendungen und Spiele
  • Nutzerprofile für mehrere Nutzer
  • Videoanleitungen
  • individualisierbar auf Knopfdruck
  • Datenexport für die Pflegedokumentation
  • leicht zu bedienen und sofort eingerichtet
  • Updates und Support

Hol Dir alle Anwendungen mit agora

Die agora ist unser Marktplatz und das Herz von ichó. Über das Cloud-System kannst du mit deinem ichó kommunizieren und Daten austauschen. Hier wählst du neue Anwendungen aus, ordnest sie unterschiedlichen Profilen zu, erhältst den Überblick über die Aktivitäten und vieles mehr.

Starteranwendungen

ichó ist von Haus aus mit insgesamt 10 Starteranwendungen ausgestattet. Mit den ersten fünf Anwendungen kannst du direkt loslegen, wenn du ichó aus der Box nimmst. Weitere fünf Anwendungen kannst du freischalten, indem du dich auf der agora anmeldest und dein Kundenkonto einrichtest

Durch das Bewegen von ichó im Raum, egal ob nur im ganz Kleinen durch einen Finger, oder mit großen Bewegungen des ganzen Körpers, verändert sich die Farbe von ichó.

Diese Anwendung eignet sich besonders für das erste Kennenlernen von ichó. In der Gruppe kann ichó einmal durch alle Hände wandern und die Nutzer sich so mit der Oberfläche und den ersten Funktionen vertraut machen.

Sie hat eine faszinierende und zugleich beruhigende Wirkung, die eine positive Grundstimmung erzeugt. Aber auch in der Einzelbetreuung und für geübte Nutzer sorgt diese Anwendung immer wieder für viel Freude zum Bespiel bei der gezielten Suche nach einzelnen Farben.

Beim Schütteln von ichó erklingt ein Tierlaut, den es gilt zu erraten. Die Tierlaute sind häufig im ersten Moment nicht ganz eindeutig, man muss schon genau hinhören und manchmal auch ein zweites Mal (nochmal Schütteln). Dabei entstehen in der Gruppe häufig die interessantesten Gespräche durch Assoziationen, die bei den unterschiedlichsten Teilnehmern geweckt werden. So erinnert ein gackerndes Huhn vielleicht an die Jugend auf dem heimischen Bauernhof oder das Miauen an das geliebte Haustier. Diese Anwendung bietet bei nahezu allen Menschen Anknüpfungspunkte an das persönliche Leben.

Zudem bietet diese Anwendung die ideale Basis, um Kommunikation generationenübergreifend zu ermöglichen. So können beispielsweise Spielzeugtiere genutzt werden, die Kinder den Senioren beim richtigen Erraten des Tierlauts bringen.

Die Drehorgel ist der Klassiker unter den Anwendungen. Solange ichó bewegt wird, erklingt Musik und der Ball leuchtet grün. Lässt die Bewegung nach, beginnt ichó zunächst rot zu leuchten und hört schließlich auf Musik abzuspielen. Durch erneutes Bewegen wird die Musik weiter abgespielt. Auf diese Weise wird spielerisch die Aktivität gefördert und durch das Erlebnis der Selbstwirksamkeit ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, insbesondere dann, wenn die Lieblingsmusik abgespielt wird.

Neben dem Einsatz in der Gruppe, bietet sich diese Anwendung sehr gut an, um die tägliche Pflegeroutine zu begleiten. Ungeliebte Tätigkeiten, wie Haare kämmen und Nägel schneiden, können durchgeführt werden, während Musik ertönt und die Aufmerksamkeit auf der Bewegung von ichó liegt.

Der Froschkönig ist eines der bekanntesten deutschen Märchen, das in dieser Anwendung mit unterschiedlichen Licht- und Klangeffekten untermalt ist. Die einzelnen Kapitel sind zudem mit intuitiven Handlungsaufforderungen belegt. Hält das Märchen an, ist eine bestimmte Geste notwendig, um das nächste Kapitel zu starten. In den meisten Fällen reicht ein Schütteln aus, aber auch Drücken oder Hebebewegung (Kugel muss aus dem Brunnen geholt werden) können vorkommen. Ist die Handlung ausgeführt, beginnt die nächste Etappe und Du kannst gespannt lauschen, wie es weitergeht.

Diese Anwendung ist besonders interaktiv und eignet sich gut für geübte Nutzer. Es werden in vergleichsweiser schneller Abfolge abwechselnd kognitive und motorische Fähigkeiten gefordert.

Durch das Kippen von ichó in die vier Himmelsrichtungen wird jeweils ein Akkord oder Rhythmus abgespielt, der durch eine Farbe unterstützt wird.

Menschen, die aufgrund motorischer Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind ein Instrument zu spielen, werden wieder befähigt Musik zu machen. Selbst die Menschen, die noch niemals eines gespielt haben, aber schon immer Rhythmus im Blut hatten, fangen ganz intuitiv an ichó in wohlklingenden Mustern zu bewegen. Sind mehrere ichós gleichzeitig im Einsatz kann mit dieser Anwendung sogar ein kleines Orchester kreiert werden.

Wie viele Anwendungen, lässt sich auch diese einfach erweitern, indem beispielsweise bunte Kleidungsstücke der Gruppe oder farblich passende Gegenstände im Raum einbezogen werden und Klangmuster analog der jeweiligen Farbe entwickelt und nachgespielt werden.

In dieser Anwendung reagiert ichó mit Farbveränderung und Vibration auf Drehen und Wenden des Balls. Sie ist besonders gut geeignet, wenn die Sehkraft nachlässt. Ziel der Anwendung ist es, genau die Position zu finden, bei der ichó am stärksten vibriert. Ist diese gefunden, gibt ichó ein akustisches Signal und eine haptische Rückmeldung. Automatisch verschiebt sich dann der Punkt mit der stärksten Vibration und kann erneut durch Drehen und Wenden von ichó gesucht werden.

Diese Anwendung kann auch gut genutzt werden, um die Konzentration zu schulen. So kann in fortgeschrittenem Stadium über eine Variation der Anwendung die Anzahl der „geknackten Schlösser“ innerhalb eines bestimmten Zeitraums dokumentiert werden.

Sprichwörter raten und ergänzen ist eine unterhaltsame Beschäftigung nicht nur bei Menschen mit Demenz. Fast alle Menschen können sich an das ein oder andere Sprichwort erinnern, da sie im Langzeitgedächtnis verhaftet sind. Manche Sprichwörter wecken Erinnerungen und nach und nach teilt fast jeder in der Gruppe ein Erlebnis aus seinem Leben und eine freudige Unterhaltung beginnt.

Durch einfaches Schütteln von ichó wird der Anfang gängiger Sprichwörter in zufälliger Reihenfolge abgespielt. Gemeinsam wird das Sprichwort vervollständigt und bei Bedarf durch Tastendruck aufgelöst. Die Anwendung setzt sich mit dem Anfang eines neuen Sprichwortes fort.

Das beliebte und kurzweilige Denkspiel sorgt stets für Vergnügen bei Jung und Alt. Durch Schütteln von ichó wird per Zufall ein Buchstabe und eine Kategorie vorgegeben, zu der dann gemeinsam die Lösung gefunden werden muss. Sollte dies einmal nicht gelingen, besteht immer die Möglichkeit sich eine von vielen Antworten geben zu lassen.

Diese Anwendung eignet sich gut, um das geographische (semantische) Gedächtnis zu trainieren. So kann in fortgeschrittenem Stadium über eine Variation der Anwendung die Anzahl der richtigen Lösungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums dokumentiert werden.

Über stimulierende Musik und Lichteffekte wird die Gruppe in Bewegung gebracht. Während ichó weitergereicht wird, bestimmen die Farben in welche Richtung die Reise geht. Per Zufall leuchtet ichó in vier unterschiedlichen Farben. Bei blau wird ichó nach links weitergereicht, bei grün nach rechts, bei gelb wird ichó dem Partner gegenüber zugerollt und bei rot wird eine Sonderaktion ausgeführt. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Denkbare Aktionen sind Aufstehen und einmal um sich selbst drehen, ichó vor sich auf den Boden legen, mit ichó kuscheln, etc.

Unser Alltag ist geprägt von einer Kultur des Sehens, dadurch werden wir im Laufe des Lebens vergleichsweise unsensibel in Bezug auf die uns umgebenden Geräusche, die nicht selten einfach nur als Lärm wahrgenommen werden. Um den achtsamen Umgang mit den Ohren zu trainieren und den Gehörsinn zu sensibilisieren bietet sich ein gemeinsamer „Hörspaziergang“ mit ichó durch eine der spannenden Klanglandschaften an. Dabei erinnert bestimmt das ein oder andere Geräusch an vergangene Tage oder lädt zum Träumen ein.

Die Anwendung eignet sich besonders gut für den Abschluss einer Betreuungseinheit, kann aber genauso gut auch in der Einzelbetreuung eingesetzt werden, beispielsweise zur Entspannung nach einer anstrengenderen Aktivität.