Soziale Betreuung
bei Demenz

Was macht soziale
Betreuung?

Die Persönlichkeit
erhalten und
individuell fördern
Den Alltag
strukturieren und
liebevoll begleiten
Die Lebensqualität
erhöhen

Erfolgreiche
Maßnahmen

Musik

Musik wird gezielt eingesetzt um non-verbal, d.h. ohne Verwendung von Sprache, einen Zugang zu dementiell erkrankten Menschen zu schaffen. Dabei unterscheidet man zwischen der aktiven Therapieform, bei der der Betroffene selber singt, tanzt oder ein Instrument spielt und der rezeptiven Musiktherapie.

Dabei wird gezielt Musik abgespielt, die nach Möglichkeit einen biographischen Bezug hat. Sie unterstützt dabei sich zu entspannen, zu erinnern und sich zu beruhigen.

Diese Therapieform ist in den Standardleitfaden Demenz mit aufgenommen worden, da sie sich positiv auf herausforderndes Verhalten auswirken kann.

Gedächtnis

Das Gedächtnistraining soll dazu beitragen den geistigen Abbau bei Menschen mit dementiellen Veränderungen zu verlangsamen.

Die unterschiedlichen kognitiven Fähigkeiten, wie die Konzentrationsfähigkeit, das Abstraktionsvermögen, das mathematische Verständnis usw. werden gezielt gestärkt. Ganz wichtig dabei ist, dass die Bedürfnisse des Einzelnen Berücksichtigung finden und stets genügend Abwechslung für eine dauerhafte Motivation angeboten wird.

Geschichten

Geschichten vorlesen erinnert die meisten von uns an Zuhause, an die Geborgenheit, die uns umgeben hat, als wir die warme, vertraute Stimme von Mutter, Vater oder Großeltern gehört haben.

Gerade in der Betreuung von dementiell erkrankten Menschen hat dies eine besondere Bedeutung. Während der Verlust der Selbstständigkeit nicht selten verunsichert und ängstlich macht, können Betroffene beim Zuhören, insbesondere wenn die Geschichten einen biographischen Bezug haben, in Erinnerungen von früher schwelgen und sich sicher fühlen.

Bewegung

Durch körperliches Training können bei Menschen mit Demenz Schlüsselleistungen, wie Aufstehen/Hinsetzen von einem Stuhl, Gehen und Treppensteigen nachweislich erhalten werden.

Gleichzeitig wird die Balancefähigkeit geschult und so das erhöhte Sturzrisiko abgemildert. Das stärkt nicht nur die Selbstständigkeit, sondern erhöht auch die mobilitätsassoziierte Lebensqualität.

Entspannung

Menschen mit einer Demenz reagieren besonders positiv auf angenehme Erlebnisse aus der Vergangenheit. Beruhigende Klänge, waberndes Licht, interessante Strukturen zum Anfassen und eine insgesamt angenehme Umgebung tragen dazu bei die Erinnerung zu beflügeln und sollen die Merkfähigkeit verbessern.

Die bekanntesten Ansätze in diesem Zusammenhang sind die basale Stimulation oder das niederländische Snoezelen.

Zunächst intuitiv und später gezielt, haben wir mit ichó einen modernen Helfer für die Soziale Betreuung geschaffen, der zahlreiche der vorgestellten Therapieansätze und Techniken aufgreift und in einem mobilen Ball vereint.