17.08.2023
Ziel
Förderung der körperlichen und kognitiven Aktivierung bei Menschen mit Demenz in der stationären Altenpflege.
Benötigte Materialien
Patientenakte und medizinische Dokumentation
ICD- und ICF-Klassifikationen zur Einschätzung des Gesundheitszustands
Kalender oder Planungstool
Materialien für körperliche und kognitive Übungen (z.B. Theraband, Puzzle, Memory-Spiele, usw.)
Schritt-für-Schritt Anleitung
Schritt 1: Vorabklärung und Diagnose
Patientenakte prüfen: Überprüfen Sie die Patientenakte und die medizinische Dokumentation, um den aktuellen Gesundheitszustand und eventuelle Einschränkungen zu verstehen.
ICD- und ICF-Klassifikationen nutzen: Verwenden Sie die ICD zur Diagnose und die ICF zur Einschätzung des Funktionsvermögens des Patienten.
Schritt 2: Bedarfsanalyse
Körperliche Fähigkeiten: Beurteilen Sie die körperlichen Fähigkeiten des Patienten. Welche Art von Bewegung ist möglich und sinnvoll?
Kognitive Fähigkeiten: Beurteilen Sie die kognitiven Fähigkeiten. Welche Art von kognitiver Aktivierung ist angebracht?
Schritt 3: Zielsetzung
Körperliche Ziele: Setzen Sie realistische Ziele für die körperliche Aktivierung (z.B. Verbesserung der Mobilität, Stärkung der Muskulatur).
Kognitive Ziele: Setzen Sie realistische Ziele für die kognitive Aktivierung (z.B. Verbesserung des Gedächtnisses, Steigerung der Aufmerksamkeit).
Psychosoziale Ziele: Setzen Sie realistische Ziele für das Psychosoziale Wohlempfinden (.z.B. Integration in die Gruppe, Austausch mit anderen Menschen).
Schritt 4: Interventionsplan erstellen
Woche 1-4: Planen Sie spezifische Aktivitäten für jede Woche.
- Montag: Leichte Gymnastikübungen
- Mittwoch: Gedächtnistraining mit Memory-Spielen
- Freitag: Spaziergang im GartenAnpassungen: Berücksichtigen Sie Raum für Anpassungen je nach Fortschritt oder eventuellen Rückschritten.
Schritt 5: Durchführung und Dokumentation
Durchführung: Führen Sie die geplanten Aktivitäten durch und beobachten Sie die Reaktionen des Patienten.
Dokumentation: Dokumentieren Sie den Verlauf und eventuelle Veränderungen im Zustand des Patienten.
Schritt 6: Auswertung und Anpassung
Auswertung: Überprüfen Sie am Ende jeder Woche den Fortschritt und vergleichen Sie ihn mit den gesetzten Zielen.
Anpassung: Passen Sie den Plan entsprechend an und planen Sie die Aktivitäten für die nächste Woche.
Abschluss
Nach Abschluss der 4 Wochen sollten Sie eine abschließende Bewertung durchführen, um den Erfolg der Intervention zu beurteilen und weitere Schritte zu planen.
Diese Anleitung ist als Leitfaden gedacht und sollte in Absprache mit medizinischen Fachkräften und unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden.